Heul nicht, mach doch!

Deine Ideen warten darauf, umgesetzt zu werden. Hol dir Motivation & praktische Tipps für dein Passion Project.

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Heul nicht, mach doch!

Was hindert dich daran, ein Projekt zu starten? Lass mich raten, es ist vermutlich mindestens einer der folgenden Gründe:

1. Ich habe keine Zeit  / 2. Ich habe keine Kenntnisse / 3. Ich habe kein Geld

Lass uns über diese Hindernisse sprechen, und wie du sie aus dem Weg schaffen kannst.

 

Ich habe keine Zeit

Zeitmangel ist DIE Ausrede schlechthin, für alles! Egal ob Schülerin (Tagsüber Schule, abends Hausaufgaben!), Studentin (Bald ist wieder Klausurenphase!) oder Arbeitnehmerin (Ich hab doch schon acht Stunden gearbeitet!). Im Endeffekt hat niemand von uns Zeit. Man nimmt sie sich.

Der erste Schritt: Finde Zeitdiebe und leere Zeit, die du nutzen kannst. Warte- oder Pendelzeiten kann man zum Beispiel fantastisch nutzen, um zu Brainstormen, neue Ideen auszuhecken und Outlines für Blogartikel oder andere Medien zu schreiben. Du brauchst bloß deine Fantasie, ein Notizbuch und einen Stift.

Auch für Weiterbildung zu deinem Passion Projekt lässt sich leere Zeit fantastisch nutzen. Höre dir zum Beispiel beim Sport oder beim Kochen Podcasts über Projektmanagement an.

Dein Passion Projekt muss zu dir und deinem Alltag passen. Deshalb bietet es sich an, feste Räume zu schaffen, in denen du dich ganz dem Projekt widmen kannst. Make it work for you!

Das Gefühl, im Stress zu sein, kommt übrigens oft von einem mangelnden Überblick. Unerledigte To-Dos und nahende Deadlines sitzen dir im Nacken. Mit einem übersichtlichen Kalendersystem kannst du dieses Gefühl besiegen. Der Kalender beherbergt nicht nur deine privaten Termine, sondern auch dein Passion Projekt. Oder du nutzt sogar ein richtiges Projektmanagement-Tool!

“Keine Zeit” ist also kein Problem. Nimm sie dir einfach.

 

Ich habe keine Kenntnisse

  • “Ich kann ein paar Dinge ein bisschen, aber nichts so richtig”
  • “Ich bin doch nur Studentin und hab noch gar keine Ahnung vom Fach”
  • “Ich bin noch so jung und werde eh nicht ernst genommen” – kommt dir das bekannt vor?

Die Angst davor, nicht genug Ahnung von einem Thema zu haben, um öffentlich darüber sprechen oder damit arbeiten zu können, lähmt viele.

In extremen Fällen verbirgt sich dahinter sogar das Imposter Syndrome: Betroffene haben das Gefühl, gar nichts zu können und ihren aktuellen Job oder ihr Studium nur durch Zufall und Glück bekommen zu haben. Sie haben ständig Angst, dass jemand ihren “Schwindel” aufdeckt und sie als “Hochstapler” (engl.: imposter) outet.

Das ist jedoch Blödsinn! Die Betroffenen sind sehr wohl qualifiziert, sie trauen sich es nur nicht zu!

Qualifikation ist übrigens relativ. Du musst keine absolute Expertin sein, um zum Beispiel einen Blog über dein Lieblingsthema zu schreiben. Es ist ein Blog, kein wissenschaftliches Fachmagazin!

Es gibt sogar ein paar Strategien, wie man seinen eigenen Lernprozess ins Passion Projekt einbinden kann:

  • Dokumentation: Dokumentiere deinen eigenen Lernvorgang
  • Interviews: Befrage Expertinnen und Experten, um von ihnen zu lernen (Beispiel: Girl meets Business) http://girlmeetsbusiness.de/folge00
  • Recherche: Lass dein Projekt auf gründlicher Recherche basieren und lege deine Quellen offen
  • Subjektivität: Berichte von deinen eigenen, persönlichen Erfahrungen

Du siehst also: Du musst (noch) nicht die absolute Expertin oder der Vollprofi sein! Sei einfach transparent mit deinen Kenntnissen und ihren Grenzen; und bring Lernwillen mit. Das ist das Wichtigste!

 

Ich habe kein Geld

Das letzte Hindernis ist mangelndes Geld. Vielleicht bist du bereit, Zeit und Energie einzusetzen; aber Geld…? Am Ende des Monats wird es eh schon knapp…

Das ist absolut verständlich! Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Hindernis zu überwinden:

  • Bootstrapping: Baue dein Passion Project einfach langsam und “nebenbei” aus eigenen Mitteln auf
  • Low-Budget-Alternativen: Zu so gut wie allem findet sich eine billigere Alternative. Dafür musst du vielleicht ein paar Abstriche bei dem Design oder den Funktionen machen. Upgraden kann man später immernoch!
  • Sponsoring: Mache dich auf die Suche nach Unternehmen oder NGOs, deren Thema zu deinem PP passt und schlage ein Sponsoring vor. Auch Wettbewerbe oder Stipendien sind eine gute Möglichkeit, dein Projekt zu finanzieren.
  • Tauschgeschäfte: Suche Logodesigner, biete IT-Hilfe! Es muss nicht immer Geld sein – auch mit einem Gefallen oder selbstgebackenem Kuchen kannst deine Helferinnen und Helfer “bezahlen”.
  • Crowdfunding: Lass dich von der Crowd unterstützen

 

Die Lösung: Prioritäten setzen

 

Um dein Projekt erfolgreich durchzuführen, musst du dir eine gewisse Menge an Zeit, Energie und vielleicht auch Geld „freihalten“. Die Frage ist daher: Wie viel Priorität misst du deinem Projekt bei?

Vielleicht pausierst du dein Streaming-Abo, um ein bisschen Geld zu sparen, und donnerstagabends am Projekt zu werkeln, statt im Serienmarathon zu versacken. Oder du stehst morgens eine halbe Stunde eher auf – das macht mehr als 10 Stunden pro Monat für dein Herzensprojekt! 

 

Hi, ich bin Kato! Ich unterstütze dich als Mentorin bei deinem Passion Project.

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