Heul nicht, mach doch!

Deine Ideen warten darauf, umgesetzt zu werden. Hol dir Motivation & praktische Tipps für dein Passion Project.

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Heul nicht, mach doch!

Wie macht man eigentlich einen Podcast? Die Antwort erhältst du in dieser Podcastfolge. Zusätzlich findest du hier ein paar Stichworte und Links dazu. Viel Spaß beim Machen!

Podcast anhören:

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Shownotes:

Idee & Mission

  • Was soll das Thema deines Podcasts sein?
  • Gibt es dazu schon Podcasts? Wenn ja, wie kannst du dich abheben?
  • Vorteile Podcast ggü. Blog: mehr Aufmerksamkeit deiner HörerInnen, besser geeignet für Gespräche, persönlicher, Trend

Grobkonzept

Bevor du loslegst, solltest du dir zu den folgenden Punkten Gedanken gemacht haben:

  • Wer ist meine Zielgruppe?
  • Was sind meine Themen? Worüber will ich sprechen?
  • Was ist das Ziel? Welchen Call to Action kann ich meinen HörerInnen mitgeben? 
  • Was will ich liefer? Information, Unterhaltung, Inspiration, …
  • Wie oft soll mein Podcast erscheinen?
  • Wie lang soll eine Folge sein?
  • Will ich ein Podcast-Intro mit Musik?
  • Wie nenne ich meinen Podcast?
  • Welche Grafiken nutze ich für meinen Podcast?

Eine gute Übung: „Mein Podcast in einem Satz“. Versuche, die Essenz deines Konzepts in einen beschreibenden Satz zu bringen.

Inhalte (Formate)

Es sind verschiedene Formate denkbar:

  • Solo-Folgen
  • Interview-Folgen
  • Collagen, Reportagen
  • FAQ
  • List Posts
  • vorgetragene Texte
  • Mini-Serien

Ich würde jedoch im Podcast nicht so viel Formatabwechslung wie im Blog bringen und mich eher auf 1-3 Formate zu beschränken.

Technik

Aufnahme vorbereiten:

  • Möglichst guten Ort auswählen (wenig Hall, möglichst ruhig)
  • Stimme vorbereiten
  • Störgeräusche beseitigen, z.B. Handy in den Flugmodus stellen und klimpernden Schmuck ablegen
  • ggf. Windschutz für Mikrofon benutzen
  • Stichworte vorbereiten, KEINE ausformulierten Texte!

Aufnahme:

Je nach Einsatzzweck und Budget gibt es hier eine Reihe von Möglichkeiten:

  • USB-Mikrofon (z.B. Rode Podcaster, Samsung Meteor; Blue Yeti (bei Podcastern aus den USA beliebt))
  • Aufnahmegerät (z.B. Zoom H2n, was ich nutze, oder auch das günstigere H1n)
  • Ansteckmikrofon fürs Smartphone (Rode SmartLav+)
  • Via Headset-Mikrofon und Aufnahmegerät (gut für Aufnahmen mit mehreren Personen in einem Raum)
  • via Software (Zoom, Skype Call Recorder, für Aufnahmen übers Internet)
  • wenn du das Podcasten nur mal ausprobieren und noch kein Mikrofon anschaffen willst, nutze das interne Mikro deines Handys

Schnitt:

  • Kostenlos & absolut gut geeignet ist Audacity
  • Wer es professioneller angeht, kann Ultraschall/Reaper oder Adobe Audition nutzen.
  • Wer eh schon Videos schneidet, z.B. mit Premiere Pro oder iMovie, kann auch Videoschnittsoftware nutzen

Hosting:

Beim Hosting gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  1. Professionaller Podcast-Hoster (im deutschsprachigen Raum: Podcaster.de, Podigee; im amerikanischen Raum beliebt: Libsyn; eher für Musik als für Podcasts: Soundcloud)  
  2. Falls du eine Website oder einen Blog auf WordPress-Basis hast, kannst du mit dem Plugin Podlove selber hosten.
  3. Das Podcast-Startup Anchor ist gerade stark am expandieren und lockt mit kostenlosem Hosting und einfacher Integration zu iTunes und Co.

 

Launch & Netzwerk

Wenn du deinen neuen Podcast launchst, empfiehlt es sich, mit mehreren Folgen zu starten oder eine Launch-Woche zu planen, damit neue HörerInnen direkt stöbern können.

Die meisten Podcasts starten mit einer Nullfolge, in der sich die Podcasterin vorstellt und mehr über den Podcast und die Pläne für die Zukunft erzählt.

Der RSS-Feed deines Podcasts reicht schon, damit Andere deinen Podcast abonnieren können. Am weitesten verbreitet ist jedoch iTunes als Podcast-Verzeichnis. Reiche also deinen Podcast dort ein. Du brauchst dafür außerdem einen Namen, eine Beschreibung und eine quadratische Podcast-Grafik, die mindestens 1500px breit und hoch ist. 

Es gibt noch weitere Podcast-Verzeichnisse, und auch Spotify listet mittlerweile Podcasts! In Zukunft wird auch der Abruf über Sprachassistenten wie Alexa immer wichtiger. 

Du kannst außerdem Grafiken und Vorschauvideos erstellen, um deinen Podcast in sozialen Netzwerken zu teilen. Zu guter Letzt bietet es sich an, Shownotes zu schreiben, um besser über Suchmaschinen gefunden zu werden – so wie ich es gerade mache 😉 

 

Hi, ich bin Kato! Das hier ist mein Passion Project über Passion Projects. Ganz schön meta, oder?

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