Heul nicht, mach doch!

Deine Ideen warten darauf, umgesetzt zu werden. Hol dir Motivation & praktische Tipps für dein Passion Project.

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Heul nicht, mach doch!

Im schönsten Österreichisch erzählt in dieser Folge Juliane von ihrem Passion Project: einer Kurzgeschichte. Juliane war zwar schon immer kreativ, aber sie hatte Probleme, ihre angefangenen Geschichten und Projekte zu Ende zu bringen. Ein Problem, das sicher viele von euch kennen!

Der Wortlaut-Kurzgeschichtenwettbewerb war dann der passende Anlass, eine Kurzgeschichte von der Idee bis zum korrigierten Text durchzuziehen. Dabei habe ich Juliane als Mentorin unterstützt. Möchtest du auch eine Kurzgeschichte schreiben oder ein anderes kreatives Projekt im Mentoring starten? Hör rein und lass dich von Julianes Learnings inspirieren.

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Mentoring Erfahrungsbericht von Juliane


Transkript lesen:

Heute haben wir schon wieder eine kleine Premiere – und zwar sprechen wir zum einen darüber, wie man eigentlich eine Kurzgeschichte schreibt, wie der Prozess ist und was die Juliane dabei gelernt hat, als sie ihre erste Kurzgeschichte geschrieben hat. Und zum anderen ist es eine Premiere, weil die Juliane mein erster Mentee war. Und zwar habt ihr vielleicht mitbekommen, dass ich vor ein paar Wochen einen Aufruf gestartet und nach Mentees gesucht habe. Diese Mentees wollte ich in den Frühjars- und Sommermonaten dabei begleiten, ihre Passion Projects umzusetzen. Juliane war eine von denen, die sich gemeldet haben. Wir haben uns dann wöchentlich virtuell getroffen (denn eigentlich wohnt die Juliane in Wien) und haben den Fortschritt ihres Projekts besprochen. Darum geht’s auch in dieser Podcast Folge, die wir nach dem Abschlussgespräch aufgenommen haben. Wir sprechen darüber, wie wir das Mentoring gestaltet haben, wie das funktioniert und was Juliane davon mitgenommen hat.

Kato: Liebe Juliane, herzlich willkommen im Podcast!

Juliane: Dankeschön, hallo! Freut mich, wie immer.

Kato: Heute ein bisschen anders als sonst, mit der Aufzeichnung. Erzähl mal von dir, mach mal einen Elevator Pitch: wer bist du und was ist dein Passion Project?

Juliane: Ich bin die Juliane, ich komme aus Österreich, genauer gesagt Oberösterreich. Ich lebe jetzt seit zwei Jahren in Wien und ich schreibe mehr oder weniger gerne Kurzgeschichten. Also es ist so, dass ich gerade einen Lehrgang mache zu Creative Writing. Vor einigen Monaten habe ich mich da an der Short Story versucht und bin eigentlich sehr angefixt gewesen und habe daraufhin gedacht: “So, jetzt mache ich selber eine Kurzgeschichte!”. Dazu habe ich mir auch eine Deadline gesetzt, weil ich diese Kurzgeschichte bei einem Kurzgeschichtenwettbewerb einreichen wollte. Das ist der Wortlaut Wettbewerb vom alternativen Radiosender FM4 und ja, ich habe das dann mit Hilfe von Kato gemacht. Am Ende war ich dann sehr zufrieden damit und sehr positiv überrascht, über das, was ich alles gelernt habe in der Zwischenzeit.

K: Juhu! Darüber sprechen wir dann heute. Kannst du noch erzählen, wie kam es dazu, dass du diesen Lehrgang besucht hast und den Wunsch entwickelt hast, Kurzgeschichten zu schreiben? Hast du das schon immer gehabt, schon seit der Schule, oder hat sich das erst vor kurzem entwickelt?

J: Nein, ich hatte die Affinität zum Schreiben eigentlich schon immer. Also ich habe auch als Kind schon sehr gern geschrieben und habe als Kind auch immer den großen Wunsch gehegt, Autorin zu werden. Ich habe mich auch in der Volksschule schon an Geschichten-Projekten probiert; habe es dann aber irgendwie nie professionell weiterverfolgt. Ich habe immer nur nebenbei geschrieben, für ein kleineres Magazin oder für Online-Projekte. ich habe nie gesagt: “Ich werde jetzt professionell Autorin”, oder so. So hat sich das denn eigentlich immer durchgezogen, und meistens wenn man so eine Passion hat die einen einfach nicht loslässt, dann fängt man früher oder später an, es dann doch professionalisieren zu wollen. So ist es dann auch gekommen. Ich habe mir überlegt, jetzt bin ich kurz vor meinem 30 Geburtstag, so jetzt machst du auch wirklich was damit. Ich habe dann diesen Lehrgang in Wien gefunden, diesen Passion Writing-Lehrgang (passend zu Passion Project). da gibt es mehrere Module und eines davon war die Kurzgeschichte. Alle Module waren total spannend; aber bei der Kurzgeschichte gibt es die meisten Möglichkeiten seinen Text einzureichen, deswegen habe ich mich für die Kurzgeschichte entschieden.

K: Wie bist du denn auf diesen Wettbewerb aufmerksam geworden?

J: Das hatte ich schon letztes Jahr ins Auge gefasst, bevor ich den Lehrgang gemacht habe. Also diesen Wortlaut Wettbewerb gibt es jetzt schon seit einigen Jahren und da machen wirklich extrem viele Leute mit. Es sind glaube ich schon an die 1000 Einreichungen. Es ist schon auch harte Konkurrenz und ich verfolge das auch schon eine Weile. Jetzt habe ich mir gedacht, ich habe diesen Drive, diesen Spirit vom Lehrgang und vom Mentoring, also packe ich das beim Schopfe und reiche dieses Mal meine Geschichte ein.

K: Und das hast du ja auch geschafft, um das schonmal zu spoilern. Trotz Arbeit, Lehrgang und so weiter hast du es geschafft, deine Geschichte rechtzeitig fertig zu schreiben.

J: Jawoll, da bin ich auch sehr stolz drauf, dass das so nebenher ging! Es ist ja doch dann mehr Arbeit als man glaubt. Ich finde bei Kurzgeschichte denkt man “Okay das kann man schon mal in zwei, drei Stunden hinschreiben”, was natürlich auch möglich ist. Aber wenn man noch nicht so geübt ist, dann braucht das durchaus Zeit. Und ich glaube, ich bin nicht so eine Binge-Schreiberin, die jetzt innerhalb von drei Stunden durchschreibt wie eine Wilde. Sondern ich brauche da schon ein bisschen Struktur.

K: Ich habe deine Geschichte dann ja auch gelesen, danach, als sie schon fertig war. Und es sind ja, glaube ich, auch nur drei DIN A4 Seiten? Das ist schon krass, wenn man sieht, wie viel Arbeit da rein geflossen ist. Und wie viel Zeit du investiert hast. Dass es sehr wohl überlegt war und nicht “Ach ich setze mich jetzt mal hin und schreib mal kurz was auf”.

J: Richtig, ja du sprichst es an. Damit die Geschichte jetzt wirklich einen roten Faden hat, damit das Ganze zusammen passt, damit die Charaktere Sachen machen und sagen, die zu denen passen, das bedarf schon ein bisschen Arbeit. Auch überhaupt mal anzufangen, überhaupt mal eine Idee zu haben, worum es bei der Geschichte geht. Es gibt natürlich in dem Fall bei diesem Kurzgeschichtenwettbewerb Vorgaben. Da gibt es ein vorgegebenes Thema (das waren in diesem Fall Sterne) und dazu kannst du dann schreiben, was du willst. Da sind die eigentlich keine Grenzen gesetzt. Es muss eben eine Kurzgeschichte sein; es darf keine Poesie oder so sein.

Auch wenn es “nur” vier Seiten sind, die dabei rauskommen, ist es viel Arbeit den Text immer wieder zu überarbeiten. Ich habe Sequenzen geschrieben, mal einen Anfang, mal ein Ende, dann den Zwischenteil. Ich bin dann darauf gekommen, dass ich die Texte immer wieder anpassen muss. Auf einmal hat nicht mehr gepasst, was der eine Charakter gesagt hat, obwohl es in meinem Kopf natürlich total schlüssig war. Aber natürlich, in meinem Kopf existieren die Charaktere ja so, wie ich sie mir vorstelle. Und ich kenne die Charaktere ja. Aber es muss auch für den Leser, der nicht in meinen Kopf schauen kann, genauso klar sein, was die machen und sagen. Die Charaktere müssen glaubwürdig rüberkommen. Ich hoffe, das ist mir gelungen.

K: Also ich finde schon, und ich hoffe, dass die Jury das auch so sieht.

J: Ja, das hoffe ich auch.

K: Gut, bei 1000 Leuten ist es schon eine größere Sache. Im Endeffekt geht ja auch darum, dass man es geschafft hat, dass man es eingereicht hat, dass man es durchgezogen hat. Allein das gibt einem ja schon ein Erfolgserlebnis. Selbst wenn man dann nicht noch einen Preis gewinnt oder ausgezeichnet wird, das wäre natürlich noch mal die metaphorische Kirsche auf der Torte.

J: Ja, das wäre natürlich schon schön, aber aber grundsätzlich hast du vollkommen Recht. Es ist einfach so, dass das Abliefern an sich schon eine super Sache war. Eben für mich, weil es meine erste Kurzgeschichte war, war wirklich alleine das Abgeben ein super Meilenstein für mich. Ich war sehr erleichtert und stolz, doch sehr berauscht von diesem Gefühl, das am Ende dann dabei herauskam.

Alleine das Abgeben der Kurzgeschichte war ein super Meilenstein für mich.

K: Lass uns mal darüber sprechen, wie du auf mein Mentoring aufmerksam geworden bist. Und warum hast du dich entschieden, dass das was für dich ist und dass du daran teilnehmen möchtest?

J: Ich bin durch eine gemeinsame Bekannte auf das Mentoring gekommen, die Sylvia. Die folgt deinem Instagram-Account (@heulnichtmachdoch) und durch einen Repost von ihr habe ich das gefunden. Wahrscheinlich ging es um Personal Branding. Ich habe mir dann dein Profil angeschaut und es einfach total interessant gefunden, dass es da jemanden gibt, der einfach nur Leute dazu bringen will, etwas zu tun. Diese Leidenschaftsprojekte, diese Herzensprojekte einfach umzusetzen. Also dass du es dir zur Aufgabe gemacht hast, die Passion anderer Leute zu begleiten. Das fand ich extrem spannend und dann bin ich dir gefolgt, habe dann irgendwann den Post gesehen, mit dem du Mentees gesucht hast und habe mir dann gedacht, das ist jetzt mein In, da machst du jetzt was damit. Und du warst mir auch sehr sympathisch vom Profil her.

K: Dankeschön!

J: Dann dachte ich mir, das wird schon passen.

K: Wenn ich das mal erzählen darf, als du dich gemeldet hast, da hattest du ja sogar gleich zwei Ideen. Nicht nur die Kurzgeschichte, sondern du hattest auch die Idee zu einem Blog über das Thema “sich nicht entscheiden können”. Das war natürlich schon meta (lacht). Dass du dich nicht entscheiden konntest und gleich zwei Ideen vorgestellt hast.

J: Ja, das ist richtig. Das ist total lustig. Es ist mir vorher gar nicht aufgefallen, dass sich das da total widerspiegelt. Also ja, es gab die eine Idee, eine Kurzgeschichte zu machen; und die zweite Idee, einen Blog zu kreieren, in dem ich mich mit der Krux des Sich-nicht-entscheiden-Könnens beschäftige. Ich beziehe das immer sehr stark auf mein Sternzeichen, obwohl ich eigentlich überhaupt keine Affinität zur Astrologie habe. Aber ich bin Zwilling vom Sternzeichen; und ich habe früher fast immer von zwei Seiten Verständnis für eine Sache bekommen. Ich kann immer zwei verschiedene Herangehensweisen für Dinge sehen und daher fällt es mir oft sehr sehr schwer, mich zu entscheiden. Ich habe mich dann aber für die Sache mit der Deadline entschieden. Wir haben ja damals darüber gesprochen, dass Deadlines, gerade wenn man sich schwer entscheiden kann, wichtig sind. Deshalb ist es die Kurzgeschichte geworden. Aber wer weiß, der Blog ist ja nicht vom Tisch.

K: Das freut mich! Ja, das habe ich gestern auch gedacht, dass es in der Situation besser ist, mit der Kurzgeschichte anzufangen. Du hattest damals ja auch gesagt, dass es dir schwer fällt, Dinge zu beenden, die Du angefangen hast. Da dachte ich, dass es vermutlich sinnvoller ist, erstmal die kleinere Sache (also die Kurzgeschichte mit der Deadline) anzufangen, bevor man den Blog startet. Ein Blog ist ja auch eine größere Sache, als den nur einzurichten. Man muss ja auch regelmäßig dran bleiben. Deswegen hoffe ich, dass es jetzt so funktioniert hat, dass es dir ein Erfolgserlebnis gegeben hat, diese Kurzgeschichte fertig zu stellen; die eine Sache zu Ende zu bringen. Und vielleicht gehst du dann ja demnächst den Blog an.

J: Ja, das wird auf jeden Fall eine gute Sache. Also wir haben ja auch darüber gesprochen, dass ich von diesem Abschluss-Gefühl der Kurzgeschichte total inspiriert und wie berauscht war, und dass man die Motivation, die man nach so einer Abgabe hat, am besten gleich nutzt, um etwas Neues anzufangen. Vielleicht ein größeres Projekt?! Ich denke auf jeden Fall sehr stark über die Blog-Idee nach. Ich habe auch schon ein bisschen gescribbelt, wie das ausschauen könnte. Ja, ich denke das wäre etwas, was jetzt durchaus demnächst anstehen würde. Es geht auf jeden Fall jetzt besser, nachdem ich gesehen habe, ich schließe das eine ab. Dann kommt vielleicht das nächste.

K: Ja cool, dann bin ich gespannt, deine Entwürfe zu sehen. Wir können ja mal darüber sprechen, wie unser Mentoring jetzt abgelaufen ist. Das ist wahrscheinlich nicht allen klar, die jetzt zuhören. Der Plan war ja dass das Mensching über vier Wochen geht. Ich glaube, bei uns waren es jetzt fünf oder sechs Wochen. Wir haben ja jetzt quasi einfach bis zur Deadline des Wettbewerbs uns wöchentlich gesprochen. Wir hatten immer einen festen Termin am Sonntagabend. Wir haben immer geschaut, wie es bei dir vorangeht, was du geschafft hast, was du dir vorgenommen hast, was du dir als nächstes vornimmst. Fandest du das gut, einmal die Woche, oder denkst du, das könnte auch öfter sein?

J: Nein für mich war es gut einmal die Woche. Das hat in dem Fall aber (glaube ich) damit zu tun, dass ich berufstätig bin und unter der Woche abends eher weniger Muße für sowas empfinde. Es wäre vielleicht ein zweites Mal möglich gewesen, aber ich finde es einmal die Woche gut. Es ist einfach ein super Meilenstein, etwas worauf man sich eine Woche lang vorbereiten kann und dann schon konkrete Dinge abliefern möchte. Diese Etappenziele, die wir auch am Anfang besprochen haben, konnte ich dadurch einfach besser konkretisieren. Und auch wenn ich es nicht immer komplett geschafft habe, diese Etappensiege zu erreichen, oder auch wenn sich Dinge geändert haben, war das trotzdem sehr gut, einmal pro Woche diesen Fixpunkt zu haben, wo man einfach liefert.

K: Es fühlte sich ein bisschen an, wie wenn man nach der Schule noch mal einen Kurs macht und Hausaufgaben hat.

J: Ja, das stimmt, es hat sich ein bisschen angefühlt wie Hausaufgaben, aber im guten Sinne. Man macht es ja gerne. Es war eine gute Sache. Es ist ja eine Leidenschaftssache. Aber es hat schon ein bisschen was von “Ich liefere etwas ab”. Oder, wenn ich nicht abliefern kann, dann weiß ich zumindest, wir hören uns am Sonntag wieder und ich kann dir vielleicht von meinen Stolpersteinen oder Problemen erzählen. Wo ich ein bisschen hängen bleibe oder auch von den positiven Dingen, was sehr gut funktioniert hat. Auch das ist schön immer wieder zu reflektieren. Wie war eigentlich die vergangene Woche?

K: Wenn man so etwas alleine macht, nimmt man sich dafür in der Regel ja nicht die Zeit. Also ich glaube, die wenigsten Leute sind so reflektiert, und haben da ein Tagebuch oder ein Journal, wo sie so etwas reinschreiben. Sondern es ist ja immer so, dass wenn man zurückschaut, dann sieht man gar nicht wie viel man geschafft hat in letzter Zeit. Aber wenn man sich bewusst einen Termin macht, und das mit jemandem bespricht, dann wird es einem auch selber bewusst, was man geschafft hat oder was für eine Entwicklung man gemacht hat.

J: Auf jeden Fall! Dieses Reflektieren mit einer zweiten Person ist Gold wert. Also es war wirklich toll! Auch die Neutralität der Person gegenüber war einfach sehr angenehm in diesem Fall. Du bekommst eine Sicht, die du vorher nicht hattest. Das ist wirklich sehr empfehlenswert. Es war auch für mich einen neue und total befriedigende Erfahrung, da jemanden neutral an seiner Seite zu haben.

Dieses Reflektieren mit einer zweiten Person ist Gold wert.

K: Apropos neutral – was interessant ist, und was ich ehrlich gesagt auch nicht so erwartet hatte: Wir haben eigentlich super wenig oder eigentlich kaum über den Inhalt deiner Geschichte gesprochen. Wir haben eigentlich hauptsächlich über den Prozess gesprochen. Und ich meine, das macht eigentlich auch Sinn, denn ich habe keine Ahnung von Kurzgeschichten. Keine Ahnung, wie man eine gute Kurzgeschichte schreibt!

Aber für den fachlichen Teil hast du ja deinen Lehrgang gehabt, wo du das gelernt hast und wo du Materialien und Methoden kennengelernt hast, wie du z.B. einen Charakter entwickelst oder wie du einen Titel findest oder sowas. Das war ja dann voll okay, dass ich keine Ahnung habe, wie man einen Charakter für eine Kurzgeschichte entwickelt. Sondern wir haben dann ja mehr über deine Herangehensweise gesprochen, über deine Arbeitsweise und nicht über das Projekt an sich.

J: Das stimmt, und ich fand es auch gut so. Also am Anfang hatte ich kurz, naja, nicht Zweifel, aber ich habe schon drüber nachgedacht: “Okay, du kannst ja als Mentorin jetzt nicht alles kennen. Es gibt ja tausende von Passion project, die du theoretisch begleiten könntest, und du kannst ja nicht bei allen Fachwissen haben.” Und in diesem Fall war es total angenehm und gut, weil du dadurch den neutralen Blick auf das große Ganze nicht verloren hast. Wo andere sich vielleicht verzetteln würden, “Nein, der Charakter gehört noch so und so geformt und der könnte jetzt vielleicht das machen”, oder “Gib doch da an die Stelle mal einen Dialog, das würde das Ganze auflockern.”

Ich glaube, das wäre mir zuviel gewesen von dir. Das wäre zu viel inhaltlicher Input gewesen. Ich habe es sehr gut empfunden, dass du mich da im Prinzip nur so durchgeleitet hast. Du hast mir wie so ein Skelett vorgegeben, wo ich meine Inhalte aufhängen kann und wie ich am Ball bleibe. Ich erinnere mich z.B. daran, dass ich Probleme mit der Formung eines Charakters hatte und du so meintest, “Na verwende doch Jodel, frag einfach mal in die Community, wie würdet ihr die und die Frage beantworten oder beende diesen Satz”. Und so kommt man einfach wieder zu Input, ohne jetzt zu wissen, worum es in meiner Geschichte geht. Und das hat mir total geholfen, denn es gibt einfach Perspektiven.

Das wäre zu viel inhaltlicher Input gewesen. Ich habe es sehr gut empfunden, dass du mich da im Prinzip nur so durchgeleitet hast.

K: Ich fand es witzig, dass diese Jodel-Idee, die mir sehr spontan gekommen ist (das war jetzt keine Methode aus meinem Werkzeugkoffer), funktioniert halt. Gut, das war auch eine Glückssache. Das hätte auch in die Hose gehen können.

J: Na, das hat super funktioniert. Und war total lustig! Und ich habe Jodel wieder ausprobiert. Schon seit Jahren nicht mehr angefasst, das Ding. Und in diesem Fall war es das richtige Instrument, eine Frage zu stellen. Bei Facebook z.B. hätte ich es nicht machen wollen. Ich hätte nicht bei Facebook meine Community sozusagen bitten wollen, diesen Satz zu vervollständigen. Diese anonyme Sache bei Jodel war in dem Fall die bessere, die charmante Variante.

K: Also wer Jodel nicht kennt: Das ist eine App, so ähnlich wie Twitter, aber jeder folgt jedem und es ist ortsbasiert. Im Umkreis von 10 oder 15 km um einen selber rum kann man anonyme Nachrichten lesen und schreiben. Es gibt keine Profile oder so. Das benutzen Leute, um zu fragen, “Was ist die beste Dönerbude in der Stadt”? Oder sowas wie “Mein Freund hat mich betrogen, was soll ich jetzt machen?” Also ein bisschen Kummerkasten-mäßig. Es ist auch viel Quatsch dabei. Aber cool für solche Sachen. Es war eine spontane Idee, dass du überlegt hast, wie diese Charaktere sich unterhalten könnten und was jemand typischerweise sagen könnte, der eine bestimmte Haltung hat. Und da meinte ich, frag doch einfach mal die Leute bei Jodel, was die so dazu zu sagen haben. Und ja, freut mich, dass das funktioniert hat! Das ist wieder etwas, wo ich jetzt inhaltlich nicht wusste, worum es in dem Dialog geht. Oder was die Person für eine Frage stellt. Das fand ich cool, und ich habe gesehen, dass es funktioniert.

In meinem Bekannten- und Freundeskreis kommen die Leute immer zu mir, wenn es ums Bloggen geht. Denn da habe ich einfach viel Erfahrung. Da kann ich sowohl strukturell als auch inhaltlich/fachlich Input geben. Aber das war jetzt für mich eine schöne Erfahrung, dass ich sehen konnte, dass ich dieses Mentoring auch machen kann, wenn ich von dem Medium an sich (in diesem Fall Kurzgeschichten) keine Ahnung habe. Es geht ja nicht darum, dass ich ein Kurzgeschichten-Coach bin. Ich bin auch kein Blog-Coach. Funktioniert auch so.

J: Ja, es ist schon spannend. Also ich habe auch erst am Ende unseres Prozesses realisiert, dass es so wirklich so läuft mit dir. Also dass das Mentoring wirklich funktioniert, ohne das Fachwissen zu haben. Das ist schon spannend. Oder in dem Fall, dass es sich begünstigt, dass du jetzt nicht die Kurzgeschichten-Expertin bist. Das war eigentlich eins von meinen größeren Aha-Erlebnissen. Dass das beim Mentoring egal ist. Es muss zwischen dir und der Person passen, also dem Mentor passen. Ich glaube, das ist wichtiger als die fachliche Ebene. Du musst natürlich schon das Fach beherrschen, das Mentoring an sich, aber nicht meine Inhalte kennen. Ich könnte mir vorstellen, dass das dann auch in die Richtung geht, dass du die Leute dann dahin schickst, wie du es halt machen würdest. Aus Erfahrung. Und das wird natürlich in dem Fall nicht passieren. Was auch wichtig ist, bei Kurzgeschichten finde ich, weil sie doch eine sehr individuelle Sache sind. Die Geschichte soll ja aus deinem Kopf entstehen. Und nicht aus dem Kopf einer anderen Person.

Es muss zwischen dir und der Person passen, also dem Mentor passen.

K: Ja klar, da kann ich nicht meinen Stempel aufdrücken. Und dich so formen, ja. Du hast eben gesagt, das war eins deiner Aha-Erlebnisse. Was waren denn die anderen Aha-Erlebnisse?

J: Eins meiner wichtigsten Aha-Erlebnisse war das Planen an sich. Also ich hatte ja einen Plan gemacht, der sowohl Projektbausteine als auch zeitliche Deadline enthielt. Also zum Beispiel, der erste Schritt war mit der Idee anzufangen; der zweite Schritt war dann das Schreiben des Rohtextes; drei war das Restrukturieren; vier war das Überarbeiten, fünf Polieren und der abschließende Schritt war dann die Abgabe. Ich habe mich am Anfang total über meinen wunderschönen Plan gefreut. Und dass ich das zeitlich so geil geplant hatte. “Oh, da mache ich das und dann das und dann habe ich in der Woche so viel Zeit und mache das.” Ich habe gedacht, ich plane das super durch. Aber bin dann beim Machen darauf gekommen, dass ich zu detailliert geplant habe. Zu den einzelnen Projekt-Bausteinen habe ich mir zu viele Details vorgenommen. Das mag an der kreativen Arbeit liegen, dass das so nicht passiert. Ich konnte mich im Schritt 2 nicht um den Charakter 1 kümmern. Aber trotzdem hatte ich meine Fortschritte, mit denen ich auch glücklich war. Also es ist für mich auch ein wichtiges Learning, beim nächsten Projekt nicht so detailliert zu planen. Das ist wohl auch eine individuelle Geschichte. Ich sollte mich nicht zu detailliert in eine Sache rein stürzen.

K: Was ich interessant fand, das haben wir auch ganz am Anfang gemacht, war die Identifikation dieser Bausteine. Da habe ich dich ja gebeten, dass du dir mal überlegst, wie viel Zeit du eigentlich hast, um diese Geschichte zu schreiben. Und da ist ja dabei rausgekommen, dass du ja eigentlich nur acht Tage Zeit hattest. War acht die richtige Zahl?

J: Ja, acht Tage waren es. Mit der Calendar-Blocking-Methode habe ich die Tage identifiziert bis zur Deadline, an den ich tatsächlich daran arbeiten kann. Die habe ich mir rausgesucht. Dadurch, dass es vier Wochen waren, hatte ich pro Woche tatsächlich nur zwei Tage Zeit, an denen ich effektiv schreiben konnte. Und da dachte ich schon: “Wow, das ist echt wenig Zeit!” Ich weiß noch, wir haben darüber geredet und du hast mir den Tipp gegeben, ich soll das doch so machen, dass ich die tatsächlichen Zeiten raussuche. Und dann entsteht auch dieser Druck, den manche (und da gehöre ich dazu) einfach brauchen. Das war in diesem Fall eine gute Sache. Obwohl es vier Wochen theoretisch waren, habe ich nur acht Tage gehabt, um wirklich zu schreiben.

K: Ja, ich meine, du arbeitest, du gehst am Wochenende auch gerne mal wandern, wenn das Wetter gut ist (und das Wetter war gut in den letzten Wochen!), da war das Wetter eine Konkurrenz zum Passion Project. Und ich denke, viele denken “Ach ja, ein paar Wochen”, oder “Das mache ich im Sommer” oder “Das mache ich bis Ende des Jahres”. Und wenn sie sich dann wirklich hinsetzen, und mal wirklich so eine Methode nutzen, dann ist es viel weniger Zeit als man eigentlich dachte. Da merkt man auch, wenn so viele Leute dann mit ihrem Zeitproblem ins Schleudern kommen, weil sie es einfach unterschätzt haben. Es ist weniger Zeit, als sie gedacht haben und es ist mehr Arbeit, als sie gedacht haben.

J: Das Unterschätzen und das Überschätzen… Ich denke, es ist schwierig, wirklich einzuschätzen, wie viel Zeit man für etwas braucht, was man noch nie gemacht hat. Vielleicht ist es auch so, dass man am Ende die Zeit nimmt, die einem bleibt, und daraus einfach das Meiste macht. Man kann ja auch sehr stark überplanen oder sich zu viel Zeit nehmen z.B. und dann alle tausendmal überarbeiten. Dann versteckst du dich selber in deinen Gedanken: “Ach, das könnte auch noch rein, und so könnte es auch noch laufen”. So ein gewisser enger Zeitrahmen ist auch für mich wichtig. Das war für mich eine gute Sache, diese Zeit zu identifizieren. Wann ist es wirklich möglich, wann kann ich wirklich schreiben?

K: Beim Abschlussgespräch hast du mir erzählt, dass sich bei dir ein paar Sachen geändert haben, oder dass du innerhalb von dieser Mentoringzeit zum Beispiel dieses Leseritual entwickelt hast. Kannst du davon mal erzählen?

J: Genau. Ja, sehr gerne! Auch ein sehr schönes Learning. Ich habe mich dabei beobachtet, wie ich in den letzten Jahren eigentlich das Lesen sehr stark vernachlässigt habe. Dadurch, dass ich in der Arbeit, also in meinem normalen Vollzeitjob, immer viel lese. Allerdings nichts Kreatives, sondern Zeitungsartikel oder ähnliches. Das ist auch gut, aber das kreative Schreiben ist eine andere Richtung. Ich habe dann angefangen, wieder vor dem Zubettgehen immer eine halbe Stunde pro Tag zu reservieren, in der ich dann auch wirklich wieder gelesen habe. Und es war eine super schöne Sache! Es hat sehr schnell angefangen zu funktionieren. Ich habe wirklich ab dem Tag eins, wo ich mir das vorgenommen habe, das auch durchgezogen bis zum Ende. Ich gehe um 11 Uhr ins Bett und setze mich dann um 10:30 Uhr noch mal hin und lese zumindest 30 Minuten entweder aus einem Buch, oder aus einem Magazin, das mir gefällt. Oder vielleicht doch einen längeren Artikel, den ich mir schon lange vorgenommen habe.

Das waren sehr beglückende Momente für mich. Ich habe vorher immer vergessen gehabt, Zeit fürs Lesen zu reservieren, weil es von irgendwelchen anderen Dingen geschluckt worden ist. Diese leere halbe Stunde ist, glaube ich, bei vielen Leuten Usus. Ich habe es über die Jahre schleifen lassen. Aber jetzt hat es sich bei mir wieder eingebürgert. Das ist super! Ich muss auch dazu sagen, ich habe von einem Schreibtrainer den Input bekommen, ohne zu lesen wird man nie gut schreiben. Das war natürlich ein perfekter Aufhänger, sich das wirklich vorzunehmen und durchzuziehen.

K: Ja, ich finde es cool, dass du es durchgezogen hast, weil viele Leute ja versuchen, so neue Rituale für sich zu etablieren und dann klappt es irgendwie doch nicht. Man denkt auch “Mist, heute ist es schon so spät, dann nehme ich mir doch nicht die Zeit”, oder “Ach, ich bin müde, ich gehe jetzt direkt schlafen”, oder “Ich gucke lieber Germany’s Next Topmodel, statt mir das Buch zu schnappen”.

J: Es geht extrem schnell. Es ist eine Disziplinsache. Einfach kurz denken, statt fernzusehen kannst du jetzt auch das Buch nehmen. Das klingt so streberhaft, aber am Ende tust du das ja für dich selbst und nicht für irgend jemand anders.

Am Ende tust du das ja für dich selbst und nicht für irgend jemand anders.

K: Genau, wie das komplette Passion Project eigentlich.

J: Und was ich auch sehr gut gefunden habe; ein Learning für mich in dem ganzen Prozess: Ich habe wieder angefangen, mir so Leitsätze zu Herzen zu nehmen. Also Leitsätze im Sinne von Zitaten. Ich habe das auch früher immer sehr gern gemacht. Aber manche Zitate sind ja sehr schwer und pathetisch, und kommen so oberlehrerhaft daher. Ich fand es oft so, als ob ich mich selbst zu ernst nehme. Irgendwann habe ich dann aber gemerkt, dass ich eigentlich gerne Zitate höre und mir eigentlich gerne aufschreibe, und ich das irgendwann aus Vernunftgründen gelassen habe. Dabei ist mir auch etwas Kreatives abhandengekommen. Ich habe also wieder angefangen, mir Leitsätze aufzuschreiben. Ich habe mir eine Schiefertafel-Klebefolie an meine Wand gehängt und schreibe jede Woche einen anderen Leitsatz auf. Einer meiner liebsten ist z.B. “I make a plan, I break a plan but I’m never without a plan.” Das passt super zu meinem Passion Project!

K: Ja, total! Stimmt! Richtig cool!

J: Ja, eine Trainerin hat mir das mal im Lehrgang gesagt. Geht wohl vielen so wie mir.

K: Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Gerade zu diesem Kreativen gehört es auch einfach dazu, dass man sich oft nicht einen Plan macht und den durchzieht, sondern dass man immer neue Ideen hat; den Plan noch mal umwirft; sich zwischen verschiedenen Sachen nicht entscheiden kann. Das ist ja dann ganz normal, gerade wenn man so ein kreativer Mensch ist. Apropos nicht entscheiden können… Du hattest ja diese Blog-Idee. Darüber haben wir vorhin schon gesprochen. Meine Frage ist nun: Was kannst du denn jetzt aus dem Kurzgeschichten-Passion-Project mitnehmen, wenn du dich jetzt entscheiden solltest, diesen Blog anzugehen. Was kannst du daraus mitnehmen für das neue Projekt?

J: Mh, lass mich kurz überlegen. Das wären wahrscheinlich einige Dinge. Der erste Impuls ist jetzt auch erstmal dieses Planen. Den Plan so aufzusetzen, dass ich mir selber ein bisschen Raum lasse. Das ist schon ein wichtiges Learning für ein zukünftiges Projekt. Es macht durchaus Sinn, sich Schritte vorzunehmen. Ich persönlich brauche immer Deadlines, das ist schon wichtig, sonst passiert sehr wenig (lacht). Aber diese Projektschritte so zu gestalten, dass eben zwischendrin ein “sich formen” möglich ist. Also dass ich Ideen darin entwickeln kann oder dass man sich auch mal umstimmen lässt. Ich fand es wichtig, sich Raum zu lassen und diese Ideen, die man hat, dann auch zuzulassen, dass dann vielleicht in dieser Projektphase etwas besser passt. Ich schaue mir andere Blogs an, ich schaue mir andere Instagram Accounts an, oder ich sehe mich generell gerne um, was es so gibt. Und oft sehe ich einfach Dinge bei anderen Projekten, die ich auf einmal total super finde, und wo ich Feuer und Flamme bin. Ich finde es wichtig, in so einer Phase dann zu sagen, “Für diese neue Idee springt mir das Herz höher als für die andere Idee, die ich ursprünglich hatte”. Und das zuzulassen, dass es den ursprünglichen Plan überdeckt. Das finde ich wichtig. Das ist ein wichtiges Learning für mich, wenn ich einen Blog mache.

Also, was ich auch gelernt habe, ist das mir für die Abschlussphase mehr Zeit nehmen würde. Also ich habe gemerkt, dass ich bei der Kurzgeschichte zwischendurch den Eindruck hatte, ich sei sehr gut unterwegs. “Es geht sich aus”, wie wir hier in Österreich sagen. Am Ende habe ich mir aber zu wenig Zeit genommen für das Korrekturlesen und Polieren. Ich glaube, das ist eine sehr wichtige Phase im Projekt. Ich glaube, das gilt nicht nur für die Kurzgeschichte. Ich kann mir vorstellen, dass es auch für ein Blog-Projekt oder für andere kreative Projekte gilt. Dass man sich dort schon beim Finish mehr Zeit lässt. Und dass man es vielleicht auch noch mal durch noch mehr Hände gehen lässt. Ich habe eine Freundin gefragt, die sehr gut im Texten ist und die auch sehr aufmerksam ist, was Fehler angeht; und die habe ich zwischendurch mal gefragt, ob sie mir Feedback geben kann. Am Ende hätte ich doch noch mal eine finale Korrektur von ihr gewünscht. Dafür war dann sehr wenig Zeit. Ich wollte sie dann auch nicht stressen. Ich glaube, beim Finish habe ich noch ein bisschen eingebüßt; ich glaube, da wäre noch mehr möglich gewesen.

K: Das kennt ja auch jeder Student, der Hausarbeiten schreibt. Bevor man es dann wirklich zum Drucken zum Copyshop gibt, ist dann auch noch wenig Zeit. Der Mama kann man sagen “Hey, kannst du es bitte unbedingt heute noch durchlesen?”, aber mit den Freunden geht es dann nicht so unbedingt.

J: Das stimmt! Ja, das ist natürlich das Problem, wenn man jemanden um einen Gefallen bittet. Aber das kommt wahrscheinlich auf dich und deine Freunde an. Trotz allem, ich glaube, für das Polieren wäre mehr Zeit besser gewesen. Da wäre noch ein bisschen was möglich gewesen.

K: Ja ich meine, es ist ja gut, weil jetzt wo du die Erfahrung gemacht hast, weißt du eben, dass du beim nächsten Mal mehr Zeit einplanst, oder die Priorität höher setzt.

J: Genau. Ich glaube das kann man auch ganz gut machen. Dann würde einfach früher aufhören, andere Dinge zu machen, und mehr Zeit für die Politur nehmen.

K: Aber das ist doch ein gutes Learning!

J: Ja, finde ich auch, es ist ein wichtiges Learning.

K: Sehr, sehr schön. Ja, liebe Juliane, jetzt reden wir schon echt lange. Ich dachte, es geht schneller, aber jetzt hatten wir ja viel zu besprechen. Ich möchte mich ganz herzlich bei dir bedanken, dass du dich auch noch mal bereit erklärt hast, auch im Podcast darüber zu sprechen, wie dein Projekt gelaufen ist und wie das Mentoring dabei beigetragen hat. Danke, dass du auch so ehrlich und offen bist bei der Reflektion. Das finde ich sehr angenehm. Und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mit dir zusammenzuarbeiten.

J: Ja, das kann ich nur zurückgeben. Ich war ja schon fast ein bisschen wehmütig, als wir dann unsere letzte Sitzung hatten. ich habe dann schon eine kleine Träne verdrückt, weil ich dachte es war einfach ein schöner Fixpunkt und ein schöner Prozess. Ich habe sehr viel von dir gelernt – auch außerhalb der Kurzgeschichte. Ich glaube es ist auch wichtig, das zu sagen und zu betonen, dass nicht nur das Mentoring cool war, sondern auch das, was ich sonst von dir gelernt oder mitbekommen habe. Ich fand es auch sehr interessant, motivierend und spannend, wie du das machst. Und kann es nur empfehlen!

Ich war ja schon fast ein bisschen wehmütig, als wir dann unsere letzte Sitzung hatten.


Ich wünsche Juliane alles Gute!!

Hi, ich bin Kato! Ich unterstütze dich als Mentorin bei deinem Passion Project.

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